Bikepacking — mehrtägige Touren mit dem gesamten Gepäck am Rad — gewinnt auch unter E-Bike-Fahrern zunehmend an Beliebtheit. Mit der richtigen Vorbereitung ist der Einstieg einfacher, als viele denken.
Was Bikepacking von klassischem Radreisen unterscheidet
Anders als beim klassischen Radreisen mit Gepäckträger und grossen Satteltaschen setzt Bikepacking auf leichtes, kompaktes Gepäck, das direkt am Rahmen, Lenker und Sattel befestigt wird. Das reduziert Gewicht und verändert die Fahreigenschaften weniger stark.
Die Grundausstattung
Eine Rahmentasche, eine Lenkerrolle für Schlafsack oder Zelt und eine kleine Satteltasche reichen für die meisten mehrtägigen Touren aus. Wichtig ist, das Gewicht möglichst gleichmässig zu verteilen, um die Balance des E-Bikes nicht zu beeinträchtigen.
Reichweite und Lademöglichkeiten planen
Bei mehrtägigen Touren ist die Reichweitenplanung entscheidend. Recherchieren Sie im Voraus, wo entlang der Route Lademoglichkeiten bestehen — etwa Unterkünfte, Restaurants oder öffentliche Ladestationen — und planen Sie Etappen entsprechend.
Das richtige Gepäckgewicht
Ein E-Bike kann mehr Zuladung verkraften als ein klassisches Fahrrad, dennoch gilt: je leichter das Gepäck, desto entspannter die Fahrt und desto weiter reicht die Akkuladung. Packen Sie bewusst und verzichten Sie auf Überflüssiges.
Erste Tour: kurz und nah beginnen
Wer neu im Bikepacking ist, sollte mit einer kurzen ein- bis zweitägigen Tour in vertrauter Umgebung starten, bevor längere, anspruchsvollere Routen geplant werden. So lassen sich Ausrüstung und persönliche Grenzen risikoarm testen.
Fazit
Bikepacking mit dem E-Bike verbindet Abenteuer mit der Entspannung motorischer Unterstützung. Mit der richtigen Grundausstattung und realistischer Reichweitenplanung steht dem ersten mehrtägigen Ausflug nichts im Weg.
Fragen zur Reichweitenplanung? Unser Artikel E-Bike Reichweite hilft bei der Vorbereitung.